Pizzateig

Fast jeder hat wahrscheinlich Erinnerungen an die leckerste Pizza seines Lebens. Bei uns ist das schon sehr lange her. Es war 1988 in Italien am Gardasee. Seinerzeit haben wir viel Pizzen gegessen. Aber keine war so gut, wie die Pizza am Gardasee. Und wenn man so etwas im Kopf hat, vergißt man es nicht. Genau so eine Pizza möchte ich nun in unseren Steinbackofen backen. Dabei ist der Teig das Fundament des Vorhanbens. Wenn der Teig nicht optimal ist, kann man sich beim Belegen noch so viel Mühe geben. Die Pizza wird nicht optimal. Meiner Erinnerung nach war der Teig damals sehr dünn. An den Rändern bildetet er ein crossigen Wulst. Nach meinen aufwändigen Recherchen bin ich nun auf ein Rezept gestoßen, welches ist wirklich empfehlen kann. Es wird folgendermaßen gemacht.

Zutaten:

  • 1200 Gramm Weizenmehl (405) oder ( Tipo 00)

  • 100 Gramm Hartweizengrieß

  • 80 Gramm Hefe 600 ml warmes Wasser

  • 150 ml natives Olivenöl

  • 1 Eßlöffel Zucker

  • 2 TL Salz

 

Die Hefewürfel in das Wasser auflösen. Den Zucker hinzugeben und alles eine Stunde bei warmer Themperatur stehen lassen. Es bilden sich Blasen. Das Gefäß sollte groß genug sein. Nach einer Stunde alle restlichen Zutaten zusammenführen und zu einem geschmeidigen Teig verrühren.

Alles nochmals etwa 1 Stunde gehen lassen. Achtung: Der Teig vergrößert sein Volumen sehr.

Danach alles wieder kneten und mehrere 150 Gramm große Kugeln aus den Teig formen. Einen Teil des Teiges wird für die Pizzabrötchen entnommen. Dann die 150 Gramm schweren Kugeln nochmal etwa 1/2 Stunde gehen lassen. Danach kann der Teig zu einem runden Pizzaboden bearbeitet werden.